Nährstoffreiche Gemüsesorten wie Tomaten und Gurken benötigen ab Juli eine Extraportion Pflege.

Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika oder Gurken benötigen besondere Pflege. Mit den richtigen Nährstoffen ist es möglich, die Ernte zu steigern.

Endlich ! Mitten im Sommer geht die Gemüseernte im Garten erst richtig los. Nicht nur die Fruchtbildung, auch die hohen Temperaturen stellen im Juli und August hohe Anforderungen an die Pflanzen. Starkwüchsige Pflanzen wie Tomaten bedürfen dann einer besonderen Behandlung – die Versorgung mit ausreichend Nährstoffen ist wichtig, aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle. Um eine konstante Versorgung bis zum Saisonende zu gewährleisten, lohnt es sich daher, ein wenig nachzuhelfen.

Eine zweite Düngergabe sollte ab Juli erfolgen

Unter Schnellwüchsegemüse versteht man im Allgemeinen schnell wachsende Gemüsesorten mit einem besonders hohen Bedarf an Nährstoffen, insbesondere Stickstoff. Dazu gehören Tomaten, Gurken, Knollensellerie, alle Kohlsorten, Kartoffeln, Paprika und Zucchini. Seltener findet man in bestimmten Gärten auch großfrüchtige Kürbisse oder Melonen sowie Mais oder Auberginen. Ausreichend Sonnenlicht ist für viele dieser wärmeliebenden Pflanzen eine wichtige Voraussetzung, auf die wir außer dem richtigen Standort jedoch keinen Einfluss haben. Wir können jedoch etwas gegen die Befruchtung tun.

Idealerweise wurde den starkwüchsigen Pflanzen bereits bei der Pflanzung Kompost oder ein organischer Dünger wie Füllhorn beigemischt. Im Juli oder August benötigt Gemüse eine zweite Düngergabe, da die Fruchtbildung viel Energie erfordert. Hier eignet sich ein Gemüsedünger mit hohem Kaliumgehalt – Kalium ist wichtig für die Blüten- und Fruchtbildung. Sehr gut geeignet ist auch ein wenig Hornpulver alle drei Wochen oder eine regelmäßige Flüssigdüngung mit Brennnesseljauche.

Die richtige Sommerpflege für stark wachsende Pflanzen

Damit nicht genug: Auch die folgende Pflege fördert die Gesundheit von Gemüsepflanzen:

Reichlich Wasser: Gießen Sie vorzugsweise morgens und abends, wenn es heiß ist. Vor allem Gurken und Zucchini brauchen regelmäßig Wasser, sonst besteht die Gefahr, dass sie bitter werden.

  • Regelmäßig mulchen: Frischer Grasschnitt oder in kleine Stücke geschnittene Pflanzenreste (kein Unkraut!) verhindern ein zu schnelles Austrocknen des darunter liegenden Bodens.
  • Lockern Sie den Boden regelmäßig, damit Gemüse die Nährstoffe besser aufnehmen kann.
  • Stützen Sie Gurken und Tomaten mit Pfählen ab, falls diese noch nicht vorhanden sind. Dadurch haben sie weniger schwere oder zahlreiche Früchte zu tragen.
  • Die Tomaten wöchentlich verdünnen.
  • Natürlich ist es auch wichtig, die Pflanzen regelmäßig auf Schädlinge und Krankheiten zu untersuchen, um einen Befall rechtzeitig zu erkennen.
Copy