Besonders am Ende des Sommers werden Insekten besonders invasive. Um sie in Schach zu halten, muss man oft kreativ sein.

Obwohl sie jeder kennt, hat sie keinen wirklich guten Ruf: die Wespe. Wie viele kriechende Insekten fühlt es sich auf Tischen und in Getränken sichtlich wohl. Dies kann manchmal zu unangenehmen Situationen führen. Bevor Sie diese Schädlinge loswerden wollen, müssen Sie zunächst wissen, dass Wespen genauso geschützt sind wie Hornissen und Bienen. Daher ist nicht nur wegen der Verletzungsgefahr Vorsicht geboten. Glücklicherweise gibt es ein paar Abhilfemaßnahmen, Tipps und Tricks, die eine Lösung sein können.

Der erste Eindruck zählt

Ein bekanntes Sprichwort besagt, dass der erste Eindruck besonders entscheidend ist – das sollte auch für die Tierwelt gelten. Es ist bekannt, dass Wespen von besonders süßen oder blumigen Düften angezogen werden. Aber nicht nur Parfüm im Besonderen wirkt wie ein Magnet auf Insekten, sondern auch duftende Schönheitsprodukte im Allgemeinen und sogar Kleidung.

Einer der bekanntesten Mythen über Wespen besagt, dass gelbe oder geblümte Kleidung für sie besonders attraktiv sei. Es scheint, dass dies keine so falsche Hypothese ist, da bestimmte Kleidungsstücke oft eine interessantere Wirkung auf Tiere haben als erwartet.

Die Kraft von Kräutern und Ölen

Terrassen, Balkone und der Garten eignen sich besonders gut für die Anpflanzung aromatischer Kräuter für den Hausgebrauch. Durch die Auswahl bestimmter Pflanzen lassen sich Wespen leicht fernhalten. In diesem Fall sind Lavendel, Minze oder Ringelblume eine gute Idee. Das Gleiche gilt für Rosmarin oder Zitronenmelisse – alle diese Pflanzen vertreiben nicht nur lästige kleine Lebewesen, sie erfreuen auch das Auge und sind auch für den Eigenbedarf geeignet.

Der Geruch von Basilikum, Knoblauch oder Teebaumöl wirkt auf Tiere gleichermaßen abstoßend. Gerade ätherische Öle können dafür sorgen, dass Wespen schnell abhauen. Auf Reisen oder im Restaurant wären jedoch Rosmarin- oder Lavendelöl als Wespenschutz besser geeignet.

Mit List und Bosheit

Um Haustiere zu erziehen, wird manchmal ein bekannter Trick angewendet: Der Wasserspray. Dieser Tipp ist zweifellos gut etabliert, hat aber nicht an Wirksamkeit verloren. Anstatt hektisch herumzuzappeln oder in Panik zu geraten, verwenden Sie einfach die Sprühflasche.

Auch der Kaffeepulver-Trick gilt als besonders effektiv. Sie benötigen lediglich eine kleine Menge Kaffeepulver, ein Feuerzeug und einen hitzebeständigen Halter. Kaffee bleibt lange glimmen und es heißt, dass Wespen den Geruch hassen.

Freundlichkeit statt Angriff

Wenn der Angriff oder die Verteidigung fehlschlägt und die Folge aggressive Wespen und persönliche Verzweiflung sind, muss möglicherweise ein anderer Ansatz gewählt werden. Eine Mohnwiese könnte den erwarteten Erfolg bringen. Dort werden verschiedene Blumen und Pflanzen platziert, die für Insekten interessanter und attraktiver wirken sollen als der eigene Teller. Wenn auch dies keine Früchte trägt, müssen wir uns trotzdem einen besseren Futterplatz vorstellen. In diesem Fall empfiehlt es sich, es einfach mit dem Insekt auf einem anderen Teller zu teilen.

Wahnsinn mit Methode?

Wie jeder weiß, regiert die Notwendigkeit, und ein kreativer Tipp ist die „Papierball“-Methode. Durch das Platzieren eines Knäuels aus alten Zeitungen oder Papiertüten soll dieser der Wespe signalisiert werden, dass hier ein weiterer Schwarm beheimatet ist. Ein weiterer merkwürdiger Trick ist die Verwendung von Kupfermünzen. Dazu reiben Sie die Stücke einfach zwischen Ihren Fingern und verteilen sie anschließend auf dem Tisch. Da Wespen den Geruch von Kupfer nicht ertragen können, würde auch dieses Hausmittel wahre Wunder bewirken. Alle diese Tricks können, müssen aber nicht wirksam sein – insbesondere der Erfolg der letzten beiden Vorschläge ist fraglich.

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